Laserschneidanlagen

Laserschneiden ist heute das flexibelste Verfahren zum Trennen von Blech. Der Laserstrahl arbeitet berührungslos, ohne Werkzeugverschleiß und ohne mechanische Kräfte auf das Material. KNUTH bietet dafür CNC-gesteuerte Laserschneidanlagen mit Faserlaserquelle in mehreren Baugrößen und Leistungsklassen, von der kompakten Anlage für die Werkstatt bis zur High-Power-Anlage für Großformattafeln und Serienfertigung. Geschnitten werden Baustahl, Edelstahl, Aluminium und weitere metallische Werkstoffe, ...

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Laserschneiden ist heute das flexibelste Verfahren zum Trennen von Blech. Der Laserstrahl arbeitet berührungslos, ohne Werkzeugverschleiß und ohne mechanische Kräfte auf das Material. KNUTH bietet daf...

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Häufige Fragen

Eine Laserschneidanlage trennt Blech mit einem gebündelten Laserstrahl. Der Strahl schmilzt das Material in einer sehr schmalen Fuge, ein Gasstrom bläst die Schmelze aus. Weil kein Werkzeug am Material anliegt, entstehen auch feine Konturen, Bohrungen und Ausschnitte sauber und maßhaltig. Eingesetzt wird das Verfahren überall dort, wo aus Blech Bauteile werden: in der Auftragsfertigung, im Maschinen- und Anlagenbau, im Fahrzeugbau, im Schaltschrankbau und in der Medizintechnik.

Es gibt keinen. Beide Begriffe bezeichnen dieselbe Maschinenart, "Laserschneidanlage" ist im deutschen Maschinenbau die etwas gebräuchlichere Bezeichnung für die komplette Anlage inklusive Gaskonsole und Absaugung. Auch "Laser-Schneidanlage", "Laserschneideanlage" und "CNC-Laserschneidmaschine" meinen dasselbe. Bei der Auswahl zählen die technischen Daten, nicht die Bezeichnung.

Fünf Punkte entscheiden: das größte Blechformat, das Sie schneiden wollen, die größte Blechdicke, die Werkstoffe, die Stückzahl pro Tag und der verfügbare Platz samt Anschlussleistung. Für Zuschnitte, Prototypen und Instandhaltung genügt eine kompakte Anlage. Wer täglich Tafeln im Standardformat durchsetzt, gewinnt mit einem Wechseltisch am meisten. Für dicke Bleche und kurze Taktzeiten führt der Weg in die High-Power-Klasse. Wir gehen die Anforderungen im Gespräch mit Ihnen durch und rechnen die Leistungsklasse gegen Ihre Teile.

Für Metall ist der Faserlaser heute die klare Wahl. Er hat einen höheren Wirkungsgrad, braucht kein Gas zur Strahlerzeugung, arbeitet bei dünnem und mittlerem Blech schneller und kommt ohne Spiegeloptik im Strahlweg aus, was den Wartungsaufwand senkt. Der CO2-Laser hat seine Domäne bei Nichtmetallen wie Holz, Acryl oder Textilien. Alle Anlagen im KNUTH-Programm arbeiten mit Faserlaserquelle und sind auf metallische Werkstoffe ausgelegt.

Im Fokus stehen Baustahl, Edelstahl und Aluminium, je nach Anlage und Leistungsklasse weitere Metalle. Bei Feinblech und Elektroblech ist der Faserlaser besonders stark, weil er schnell arbeitet und wenig Wärme einbringt, das Bauteil verzieht sich dadurch kaum. Die maximale Dicke steigt mit der Laserleistung. Das Schneidgas gehört zur Entscheidung dazu: Sauerstoff ist bei dickerem Baustahl wirtschaftlich, Stickstoff liefert oxidfreie Kanten an Edelstahl und Aluminium.

Laserschneidanlagen sind durchgängig CNC-Maschinen, eine konventionelle Variante gibt es nicht. Die Bahnsteuerung führt den Schneidkopf und regelt dabei Vorschub, Laserleistung, Gasdruck und Fokuslage aufeinander abgestimmt. Programmiert wird über eine Schachtelsoftware: Sie importieren die Geometrie aus dem CAD, die Software legt die Teile auf der Tafel aus, minimiert den Verschnitt und erzeugt das Schneidprogramm. Für gängige Werkstoff- und Dickenkombinationen sind Parameter hinterlegt, das verkürzt das Einrichten.

Der wirksamste erste Schritt ist der Wechseltisch. Der zweite Tisch wird beladen und entladen, während die Anlage weiterschneidet. Damit sinkt die Nebenzeit, und die ist bei modernen Anlagen meist der Engpass, nicht die Schnittzeit. Bei den Großformat-Baureihen gehört der Wechseltisch zur Serienausstattung. Weiter geht es mit Be- und Entladesystemen und Tafellagern für längere Läufe ohne Bedieneingriff. Ob sich das bei Ihren Stückzahlen rechnet, rechnen wir gemeinsam durch.

Ja. Jede Maschine wird dokumentiert geprüft und CE-konform ausgeliefert, die Konformitätserklärung und die vollständige Dokumentation liegen der Lieferung bei. Beim Laserschneiden entstehen Rauch und Feinstaub, deshalb gehört Absaug- und Filtertechnik bei den größeren Baureihen zum Lieferumfang. Welche Anforderungen für Ihren Arbeitsplatz zusätzlich gelten, klären wir bei der Aufstellung mit Ihnen.

Bei Laseranlagen lohnt der Blick auf die Gesamtkosten. Ältere Gebrauchtanlagen arbeiten oft noch mit CO2-Technik, das bedeutet höheren Energieverbrauch, Laserverbrauchsgas und mehr Wartung an der Optik. Diese Betriebskosten holen den niedrigeren Kaufpreis über die Laufzeit häufig ein. Dazu kommt die Frage nach Ersatzteilen und Dokumentation. KNUTH liefert neue Anlagen mit Faserlaserquelle, dokumentierter Prüfung, CE-Konformität und Ersatzteilversorgung.

Die Lieferzeit hängt bei Laserschneidanlagen von Baugröße und Konfiguration ab, wir nennen sie im Angebot verbindlich. Aufstellung, Inbetriebnahme und die Einweisung Ihrer Bediener übernehmen wir auf Wunsch, den Umfang halten wir im Angebot fest. Eigene Servicetechniker sind deutschlandweit im Einsatz, mit Standorten in Wasbek und Denkendorf. Für jede Maschine gilt eine Ersatzteilversorgung von 10 Jahren. Verschleißteile wie Schneiddüsen, Schutzgläser und Filterelemente führen wir dauerhaft im Zubehörprogramm.

Laserschneidanlagen für die industrielle Blechbearbeitung

Laserschneidanlagen trennen Blech berührungslos. Ein gebündelter Laserstrahl schmilzt das Material in der Schnittfuge, ein Gasstrom bläst die Schmelze nach unten aus. Es gibt kein Werkzeug, das verschleißt, und keine mechanische Kraft, die auf das Werkstück wirkt. Deshalb entstehen auch filigrane Konturen sauber, maßhaltig und ohne Nacharbeit. Im Sprachgebrauch heißen dieselben Maschinen auch Laserschneidmaschinen oder Laser-Schneidanlagen, gemeint ist immer dasselbe Verfahren. KNUTH führt ein abgestimmtes Programm CNC-gesteuerter Anlagen mit Faserlaserquelle, von der kompakten Maschine für die Werkstatt bis zur High-Power-Anlage für Großformattafeln.

Faserlaser oder CO2-Laser: welche Technologie passt

Lange dominierte der CO2-Laser das Blechschneiden. Heute ist der Faserlaser im Metallschnitt der Standard. Sein Strahl entsteht in einer dotierten Glasfaser und läuft über ein Lichtleitkabel zum Schneidkopf. Daraus ergeben sich drei praktische Vorteile: ein deutlich höherer Wirkungsgrad und damit niedrigere Energiekosten pro Teil, kein Laserverbrauchsgas für die Strahlerzeugung und keine Spiegeloptik im Strahlweg, was den Wartungsaufwand senkt. Bei dünnem und mittlerem Blech schneidet der Faserlaser außerdem schneller. Reflektierende Werkstoffe wie Kupfer und Messing sind für ihn grundsätzlich zugänglich, beim CO2-Laser galten sie als kritisch. Umgekehrt bleiben Nichtmetalle wie Holz, Acryl oder Textilien die Domäne des CO2-Lasers. Alle Anlagen im KNUTH-Programm arbeiten mit Faserlaserquelle und sind auf Metall ausgelegt.

Baugrößen und Leistungsklassen

Das Programm ist nach Tischformat und Laserleistung gestaffelt. Vier Stufen deckt es ab:

Die konkreten Tischmaße, Laserleistungen und Verfahrwege stehen bei den einzelnen Baureihen im Raster oben.

Werkstoffe, Blechdicken und Schneidgas

Im Fokus stehen metallische Werkstoffe: Baustahl, Edelstahl und Aluminium, je nach Anlage und Leistungsklasse weitere Metalle. Bei Feinblech und Elektroblech spielt der Faserlaser seine Stärke aus, weil er schnell und mit geringem Wärmeeintrag arbeitet und das Bauteil dadurch kaum verzieht. Mit steigender Laserleistung wächst die schneidbare Dicke, und bei gleicher Dicke sinkt die Schnittzeit. Welche Leistungsklasse zu Ihnen passt, entscheidet sich also an drei Größen: Werkstoff, größte Blechdicke und geforderte Schnittkantenqualität. Das Schneidgas gehört zur Rechnung dazu. Sauerstoff ist bei dickerem Baustahl wirtschaftlich, Stickstoff liefert oxidfreie Kanten an Edelstahl und Aluminium und spart damit die Nacharbeit vor dem Beschichten.

CNC-Steuerung und Programmierung

Laserschneidanlagen sind durchgängig CNC-Maschinen. Eine konventionelle Variante gibt es in dieser Kategorie nicht. Die Bahnsteuerung führt den Schneidkopf über das Blech und regelt dabei Vorschub, Laserleistung, Gasdruck und Fokuslage aufeinander abgestimmt. In der Praxis arbeiten Sie mit einer Schachtelsoftware: Sie importieren die Geometrie aus dem CAD, die Software legt die Teile auf der Tafel aus, minimiert den Verschnitt und erzeugt daraus das Schneidprogramm. Für gängige Werkstoff- und Dickenkombinationen sind Schneidparameter hinterlegt, das verkürzt das Einrichten erheblich. Bedient wird direkt über die Steuerung an der Anlage. Wer heute von einer CNC-Laserschneidanlage spricht, meint genau dieses Zusammenspiel aus Bahnsteuerung, Prozessregelung und Programmierung am Rechner.

Automatisierung: Wechseltisch, Beladung und Absaugung

Bei modernen Anlagen ist selten die Schnittzeit der Engpass, sondern die Nebenzeit. Der Wechseltisch ist deshalb der wirksamste erste Automatisierungsschritt: Der zweite Tisch wird beladen und entladen, während die Anlage weiterschneidet. Bei mehreren Baureihen gehört er zur Serienausstattung. Weiter geht die Automatisierung mit Be- und Entladesystemen und Tafellagern, die längere Läufe ohne Bedieneingriff fahren. Ob sich das bei Ihren Stückzahlen rechnet, rechnen wir gemeinsam durch. Dazu kommt die Absaugung: Beim Laserschneiden entstehen Rauch und Feinstaub. Eine Absaug- und Filteranlage hält beides aus der Halle und ist bei den größeren Baureihen Teil des Lieferumfangs.

Anwendungen und Branchen

Laserschneidanlagen stehen überall dort, wo aus Blech Bauteile werden. Typisch sind Auftragsfertigung und Blechbearbeitung, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbau, Elektro- und Schaltschrankbau, Metallbau, Behälterbau und Medizintechnik. Der Zuschnitt ist dabei fast immer der erste Schritt, danach folgen Umformen und Fügen. Die passenden Maschinen dafür finden Sie in der Blechbearbeitung, etwa Abkantpressen und Tafelscheren. Für dicke Bleche und einfachere Konturen ist die Plasmaschneidanlage häufig die wirtschaftlichere Wahl. Für höchste Genauigkeit an gehärteten Werkstoffen ist das Drahterodieren das passende Verfahren.

Zubehör und Verbrauchsmaterialien

Eine Laserschneidanlage braucht laufend Verschleißteile. Schneiddüsen und Schutzgläser am Schneidkopf werden im Betrieb belastet, Filterelemente setzen sich mit der Zeit zu. Diese Teile führen wir dauerhaft im Programm: Verbrauchsmaterialien zum Laserschneiden. Kalkulieren Sie sie von Anfang an mit ein, denn sie bestimmen die Kosten pro Schnittmeter mit, genauso wie Strom und Schneidgas. Weiteres Zubehör für Werkstatt und Betrieb finden Sie im Maschinenzubehör.

Warum KNUTH

KNUTH liefert Werkzeugmaschinen seit über 100 Jahren und führt rund 1.000 Maschinen dauerhaft am Standort Wasbek auf Lager. Bei Laserschneidanlagen hängt die Lieferzeit von Baugröße und Konfiguration ab, wir nennen sie im Angebot verbindlich. Jede Maschine wird dokumentiert geprüft und CE-konform ausgeliefert, die Konformitätserklärung und die vollständige Dokumentation liegen der Lieferung bei. Die Qualitätskontrolle findet in Deutschland statt. Als Anbieter wählen wir Baureihen und Komponenten aus, prüfen sie und stehen mit einem Ansprechpartner für Maschine, Zubehör und Service ein. In unseren Showrooms in Wasbek, Denkendorf und Bocholt sehen Sie Maschinen vor der Entscheidung im Betrieb.

Service, Ersatzteile und Verfügbarkeit

Aufstellung, Inbetriebnahme und die Einweisung Ihrer Bediener übernehmen wir auf Wunsch, den Umfang halten wir im Angebot fest. Eigene Servicetechniker sind deutschlandweit im Einsatz, mit Service-Standorten im Norden in Wasbek und im Süden in Denkendorf. Gängige Ersatzteile kommen aus dem Hauptlager in Wasbek, Spezialteile direkt von den Herstellern. Für jede Maschine gilt eine Ersatzteilversorgung von 10 Jahren. Serviceanfragen laufen über unsere Serviceplanung. Sie brauchen eine Empfehlung oder ein Angebot? Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon. Wir beraten Sie zu Baugröße, Leistungsklasse und Automatisierung und melden uns an jedem Werktag zügig zurück.

Weitere Maschinenkategorien im Überblick

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