Industrie-Standard für die Lehrwerkstatt: Wie das Ranken College mit KNUTH die Ausbildungsqualität skaliert

Durch ein einheitliches Maschinenkonzept reduziert das Ranken Technical College den Betreuungsaufwand und bereitet Studierende optimal auf reale Produktionsbedingungen vor.

Durch ein einheitliches Maschinenkonzept reduziert das Ranken Technical College den Betreuungsaufwand und bereitet Studierende optimal auf reale Produktionsbedingungen vor.

Auf einen Blick:

 

• Branche: Technische Bildung / Hochschule
• Herausforderung: Modernisierung eines veralteten Maschinenparks im laufenden Lehrbetrieb ohne Unterrichtsausfall.
• Lösung: Aufbau eines standardisierten Werkstattkonzepts (Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen) aus einer Hand.
• Ergebnis: Einheitliche Bedienung, deutlich weniger Rüst- und Erklärungszeit für Dozenten, 100 % industrienahe Ausbildung.
• Ausstattung: 39 KNUTH-Maschinen (u.a. V-Turn 410/1000, MF 5 VP), abgesichert durch eine 5-Jahres-Garantie.

 

Visionär von Anfang an: Das Ranken Technical College

Wenn morgens die Werkstatttüren am Ranken Technical College in St. Louis (USA) öffnen, beginnt kein gewöhnlicher Unterrichtstag. Es beginnt die handfeste Praxis. Gegründet wurde das College durch das Vermächtnis von David Ranken Jr., einem Philanthropen, der bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eine klare Vision hatte: Technische Berufe sind ebenso wertvoll wie akademische Laufbahnen. Ausbildung muss arbeitsmarktnah und praxisorientiert sein. Über 100 Jahre später ist diese Philosophie aktueller denn je, denn die Einrichtung begegnet genau dort dem globalen Fachkräftemangel, wo er entsteht.

Die Herausforderung: Modernisierung im Dauerbetrieb

Bei rund 2.000 Studierenden sind die Werkstätten des Colleges täglich ausgelastet. Die Maschinen laufen im Dauereinsatz. Ein Teil der bisherigen Ausstattung war in die Jahre gekommen und spiegelte den modernen Industrie-Standard nicht mehr wider.

 

Die Verantwortlichen standen vor einem logistischen Puzzle: Wie tauscht man Dutzende Maschinen aus, liefert sie an, installiert sie und nimmt sie in Betrieb – ohne dass auch nur eine einzige Vorlesung ausfällt? Es ging nicht nur um den reinen Ersatz von Altmetall. Es ging um die Zukunftsfähigkeit der Lehre.

Die Lösung: Warum Standardisierung der Schlüssel ist

Wer das Autofahren lernt, ist darauf angewiesen, dass Lenkrad, Blinker und Pedale immer an derselben Stelle sind. Ähnlich verhält es sich in der technischen Ausbildung: Ein Flickenteppich aus unterschiedlichsten Maschinen und Bedienelementen erschwert den Lernprozess massiv.

 

Die Lösung lag für das Ranken College daher in einer klaren Strategie: Standardisierung. Statt einzelner Insellösungen verschiedener Hersteller entschied sich die Einrichtung für ein einheitliches Konzept von KNUTH. Für die Studierenden bedeutet das eine identische Bedienphilosophie an allen Dreh- und Fräsmaschinen. Die Handgriffe sitzen schneller, Prozesse werden reproduzierbar und die Qualität der Werkstücke steigt.

Partnerschaft statt reiner Lieferbeziehung

„Wir haben nicht nur Maschinen gesucht – wir haben einen Partner gesucht“, beschreibt Travis Hellmann, Manufacturing Integration & Operations Director am Ranken Technical College, den Auswahlprozess.

 

Die Wahl fiel auf KNUTH, weil nicht nur die Hardware stimmte. Die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von 39 Maschinen wurden nahtlos in den laufenden Betrieb integriert. Zudem schafft die 5-Jahres-Garantie eine enorme Planungssicherheit. Denn in einer Lernumgebung bedeutet eine stillstehende Maschine sofortigen Verlust von Bildungsqualität.

Ergebnis und Nutzen: Mehr Zeit für die Lehre

Der Verzicht auf gemischte Maschinenparks hat messbare Effekte im Alltag. Für die Dozenten bedeutet die einheitliche KNUTH-Ausstattung vor allem eines: deutlich weniger Zeit für das Suchen von Fehlern oder das Erklären unterschiedlicher Steuerungen.

In den Werkstätten entstehen nun anspruchsvolle Übungsstücke wie Wellen mit mehreren Durchmessern, komplexe Gewindebauteile oder Spannvorrichtungen mit engen Toleranzen. Alles entspricht realen industriellen Standards. Die Studierenden lernen nicht nur Knöpfe zu drücken – sie lernen Prozessdenken und Verantwortung.

Fazit: Gemeinsame Antwort auf einen globalen Engpass

Durch die Kombination aus moderner KNUTH-Ausstattung und enger Praxisorientierung verlassen die Absolventinnen und Absolventen das College direkt einsatzbereit.

„Der weltweite Fachkräftemangel in technischen Berufen stellt Industrieunternehmen vor enorme Herausforderungen“, betont Philip Knuth, Mitgeschäftsführer von KNUTH Werkzeugmaschinen.

Das Ranken College zeigt eindrucksvoll, wie die Lösung aussieht: Hier entstehen nicht nur Werkstücke. Hier entsteht Kompetenz.

Kontakt Ranken Technical College

 

Travis Hellmann, Operations Director, 4431 Finney Avenue, St. Louis, MO 63113 – USA

E-Mail:  tjhellmann@ranken.edu | www.ranken.edu

 

KNUTH Maschinenportfolio am Ranken Technical College

 

  • 18x V-Turn 410/1000: Präzisions-Drehmaschine, ideal für die Ausbildung durch einfache Handhabung, umfangreiche Sicherheitsausstattung und robuste Bauweise (Spitzenweite: 1000 mm).

  • 18x MF 5 VP: Vielseitige Bohr- und Fräsmaschine, perfekt für die Vermittlung von Zerspanungsgrundlagen durch stufenlose Drehzahlregelung und hohe Laufruhe.

  • 1x ABS 320 B: Zuverlässige Bandsäge für den präzisen Zuschnitt.

  • 2x HFS 3063 F Advance: Flachschleifmaschine für höchste Oberflächengüte und Maßgenauigkeit im Werkzeugbau.

 

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Ihr Ansprechpartner

 

Philip Knuth, Geschäftsführung


+49 4321 6090

E-Mail: p.knuth@knuth.de

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