10 mm
starke Bleche jetzt selbst geschnitten statt gebrannt
3.200 mm
Arbeitslänge der KHT 3010 M NC
140
Auszubildende jährlich in 23 Berufen
— Auf einen Blick
Branche
Überbetriebliche Aus- und Weiterbildung sowie Berufsorientierung: rund 140 Auszubildende jährlich in 23 Berufen, getragen von 52 Mitgliedsunternehmen.
Herausforderung
Die bisherige Schlagschere konnte keine 10 mm starken Bleche schneiden. Zuschnitte für Schweißproben mussten daher gebrannt oder mit dem Trennschleifer gefertigt werden.
Einsatz
Blechzuschnitte für die Umformausbildung, Lehrgänge und Schweißproben (8–10 mm Baustahl). Die Auszubildenden lernen das Trennen direkt an der Maschine und bereiten ihre Werkstücke selbst vor.
Ergebnis
Saubere Zuschnitte bis 10 mm statt Brennschneiden – praxisnahe Ausbildung an einer Maschine, wie sie auch im Betrieb eingesetzt wird.
Fachkräfte für die Region ausbilden
Das Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e. V. bildet an drei Standorten in Bitterfeld-Wolfen jedes Jahr rund 140 Auszubildende in 23 Berufen aus. Getragen wird der Verein von 52 Mitgliedsunternehmen; insgesamt arbeitet er mit rund 120 Kooperationspartnern aus Mitteldeutschland zusammen – von Anhalt-Bitterfeld bis Stendal und Weimar.
Die Betriebe stellen ihre Auszubildenden selbst ein und schicken sie für die überbetriebliche Ausbildung ins Bildungszentrum. Dort erwerben sie Grundkenntnisse und Fertigkeiten, die sie im Unternehmen direkt anwenden können. Hinzu kommen Berufsorientierung sowie Aus- und Weiterbildung, etwa in Arbeitssicherheit oder als Vorbereitung auf die Meisterqualifikation.
Die Lehrwerkstatt deckt Metall-, Elektro- und Kunststofftechnik ab. In der metallverarbeitenden Werkstatt reicht das Spektrum vom Sägen, Feilen und Bohren über konventionelle und CNC-gesteuerte Dreh- und Fräsmaschinen bis zur Blechbearbeitung. Hier steht seit Kurzem auch die KHT 3010 M NC.
10 mm Blech scheren statt brennen
Bislang stand in der Lehrwerkstatt eine ältere Schlagschere. Sie hatte andere Abmessungen und Anschlusswerte – und an dickeren Blechen war Schluss.
„10 mm starke Bleche zu schneiden, war mit unserer alten Schere nicht möglich“, sagt Dennis Müller, Ausbildungsleiter der Lehrwerkstatt.
Die Zuschnitte für die Schweißproben entstanden deshalb per Brennschneiden oder Trennschleifen.
Bei der Suche nach einer Nachfolgerin fiel die Wahl auf KNUTH. Das Bildungszentrum kannte das Unternehmen bereits, denn in der Lehrwerkstatt arbeiten schon Tischbohrmaschinen von KNUTH. Den Ausschlag gaben Schneidleistung, Arbeitslänge und das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Saubere Kante statt Brennschnitt: Zuschnitt für die Schweißproben
3.200 mm Arbeitslänge: Platz für große Blechtafeln in der Lehrwerkstatt
Abgestimmt vom Kauf bis zur Inbetriebnahme
Bevor die neue Tafelschere einziehen konnte, musste das Bildungszentrum den Stellplatz umbauen: Fundamente und Medienversorgung waren auf die neue Maschine anzupassen. KNUTH lagerte die bereits gekaufte KHT 3010 M NC so lange ein, bis der Platz bereit war.
„Mit KNUTH haben wir gute Erfahrungen gemacht – nicht nur mit dem Maschinentyp, sondern auch mit dem ganzen Ablauf“, sagt Markus Hampel, Geschäftsleitung des Bildungszentrums.
Auch nach der Lieferung blieb KNUTH ansprechbar: Details, die den Ausbildern bei der Inbetriebnahme auffielen, wurden schnell und unkompliziert erledigt. „Vom Ablauf her hat uns das sehr gut gefallen“, so Hampel.
Jede Maschine wird bereits beim Hersteller abgenommen und in Wasbek vor der Auslieferung erneut geprüft. Rückmeldungen aus der Praxis fließen direkt in diese Prüfung ein.
Markus Hampel, Geschäftsführer (l.) und Dennis Müller, Ausbildungsleiter der Lehrwerkstatt vom Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld
Zuschnitt und Ausbildungsinhalt zugleich
Im Alltag der Lehrwerkstatt erfüllt die KHT 3010 M NC zwei Aufgaben. Ausbilder schneiden mit ihr die Bleche für die Umformausbildung und die Werkstücke der einzelnen Lehrgänge zu. Außerdem bereitet die Schere die 8 bis 10 mm starken Baustahlproben für das Schweißerkabinett vor. „Für die Schweißtechnik ist das eine Erleichterung“, sagt Müller.
Gleichzeitig ist die Maschine selbst Ausbildungsinhalt. Schneiden als Trennverfahren gehört zu den Grundlagen der Metalltechnik. „Wir nutzen die Schere auch für Ausbildungsinhalte: Die Auszubildenden lernen daran das Trennen und bereiten ihre eigenen Werkstücke vor“, erklärt Müller. Dazu gehört, die Maschine sicher einzurichten und zu bedienen.
Mit der Tafelschere arbeiten unter anderem angehende Industrie-, Anlagen- und Fertigungsmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer sowie Kunststoff- und Kautschuktechnologen. Auch Mechatroniker und Elektroniker für Betriebs- und Automatisierungstechnik bereiten hier Werkstücke vor.
Sicher bedienen lernen
Für die Ausbildung bringt die hydraulische Tafelschere die passende Ausstattung mit. Sie schneidet Baustahl (450 N/mm²) bis 10 mm Stärke bei einer Arbeitslänge von 3.200 mm. Die NC-Steuerung ESTUN E21 positioniert den Hinteranschlag, sodass Auszubildende Maße eingeben und Schnittfolgen nachvollziehen. Eine Schattenriss-Linie zeigt den Schnittverlauf auf der Blechtafel, die pneumatische Blechhochhaltevorrichtung unterstützt beim Anlegen am Hinteranschlag. Für Sicherheit sorgen ein durchgehender Fingerschutz und eine Lichtschranke im hinteren Arbeitsbereich.
Arbeitsanweisung und NC-Steuerung direkt an der Maschine
Präzise Schnittspaltverstellung zur Anpassung an Material und Blechstärke
KHT 3010 M NC
Schneidleistung:
Baustahl (450 N/mm²) bis 10 mm
Steuerung:
NC-Steuerung ESTUN E21
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Fazit: Tafelschere für Lehrwerkstätten
Die KHT 3010 M NC schließt im Bildungszentrum eine Lücke: Dicke Bleche werden jetzt sauber geschnitten statt gebrannt, und die Auszubildenden lernen an einer Maschine, wie sie ihnen auch im Betrieb begegnet. „Die Maschine macht das, wofür sie da ist“, fasst Müller zusammen. „Für unsere Ausbildungszwecke funktioniert sie sehr gut.“
Auch Markus Hampel ist zufrieden: „Für unsere Lehrwerkstatt war die KHT 3010 M NC die richtige Entscheidung – auch wegen der guten Zusammenarbeit mit KNUTH.“
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